Jedes Jahr, irgend­wann zwi­schen Ende Novem­ber und Anfang Dezem­ber, ver­öf­fent­lich Pan­to­ne® die “Far­be des Jah­res”, ähn­lich des Vogels oder des Baums des Jah­res. Wäh­rend es bei letz­te­ren in der Regel noch dar­um geht, auf teils gefähr­de­te Tier- oder Pflan­zen­ar­ten hin­zu­wei­sen oder ande­res all­ge­mei­nes, nicht kom­mer­zi­el­les Inter­es­se zu wecken, steht hier ein­deu­tig das wirt­schaft­li­che Inter­es­se im Vor­der­grund: Ein Far­be zu pushen, damit in nächs­ter Zeit mög­lichst viel in die­ser Far­be auf den Markt kommt. Denn ja: Auch mit Farb­de­fi­ni­tio­nen selbst lässt sich Geld ver­die­nen, nicht nur mit dem Eimer Alpina/Dinova/… Weiß plus drei Fla­schen Abtönfarbe…

Aber was soll’s! Es ist ein­fach schön, zu beob­ach­ten, wie dann im Lau­fe der nächs­ten ca. 12 bis 18 Mona­te die jewei­li­ge Far­be ver­stärkt in Erschei­nung tritt: in der Mode, in Home & Living etc. pp.

Ich expe­ri­men­tie­re dann ger­ne mit der jewei­li­gen Far­be als Grund­far­be, suche pas­sen­de Kom­pli­men­tär- oder Ton-in-Ton-Far­ben, stel­le. Für 2018 “Ultra­vio­lett” sieht das dann zum Bei­spiel so aus:

Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht wenigs­ten etwas für die­sen Far­ben­rausch emp­fäng­lich wäre die­sem Mar­ke­ting auf den Leim gin­ge — und sei es nur mit ein paar Espresso-Tassen.

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