Nikon D850 mit Sigma 70-200mm F2.8 DG OS HSM Sports

Mei­ne ers­te digi­ta­le Spie­gel­re­flex­ka­me­ra, eine Nikon D3100, hat­te einen DX-Sen­sor (23,1mm x 15,4mm = 356mm²) mit gut 14 Mega­pi­xeln. Das macht knapp 40.000 Pixel (Tran­sis­to­ren!) pro Qua­drat­mil­li­me­ter. Die fol­gen­de Nikon D5300 hat­te bei ver­gleich­ba­rer Sen­sor­grö­ße 24 Mega­pi­xel, damit gut 65.000 Px/mm². Jede/r, die/der auch nur einen Hauch Ahnung von Phy­sik (hier: Optik und Signal­ver­ar­bei­tung) hat, weiß, dass das eigent­lich nicht gut gehen kann. Bereits in der Kame­ra müs­sen Algo­rith­men zur Rausch­un­ter­drü­ckung, zur Redu­zie­rung des Über­spre­chens etc. imple­men­tiert wer­den, die sicher nicht unmit­tel­bar zu einer ech­ten Ver­bes­se­rung der Auf­lö­sung und Detail­tie­fe der Auf­nah­men füh­ren. Nun stand die Anschaf­fung einer Voll­for­mat­ka­me­ra an. Die Wahl fiel auf die Nikon D850 mit einem FX-Sen­sor (35,9mm x 23,9mm = 858mm²) mit gut 45 Mega­pi­xeln. Also das nächs­te “Pixel­mons­ter”? Bei genaue­rer Betrach­tung (oder ein­fach etwas rech­nen) stell­te sich her­aus: Nein, hier geht es eher wie­der einen Schritt zurück. Denn mit knapp 53.000 Px/mm² sieht es hier schon wie­der ganz anders aus.

Da schrau­be ich mir jetzt lie­ber das pas­sen­de Tele­zoom (Sig­ma 70–200mm F2.8 DG OS HSM | Sports) an die Kame­ra und brau­che kei­ne Aus­schnitt­ver­grö­ße­run­gen mehr zu machen.

Kurz und bün­dig, aber sehr tech­nisch, ist das ganz hier beschrie­ben: https://de.wikipedia.org/wiki/Pixelpitch

[Ich nen­ne hier eini­ge Pro­duk­te beim Namen und ver­lin­ke sie direkt, bekom­me aber von kei­nem der Her­stel­ler Geld dafür. Ob das bereits Wer­bung ist, mögen ande­re ent­schei­den.]

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